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Ein Breitband-Internetzugang ist eine Zugangsleitung zum Internet mit verhältnismäßig hoher Datenübertragungsrate von einem Vielfachen der Geschwindigkeit älterer Zugangstechniken wie der Analogmodem- oder ISDN-Einwahl.

Im internationalen Sprachgebrauch bezeichnete man einen Dienst oder ein System als breitbandig, wenn die Datenübertragungsrate über 2Mbit/s hinausgeht und dabei diegleiche Geschwindigkeit im Upload bietet. Heute erwartet man vom Breitband Downloadraten von mind. 10Mbit/sec. und Uploadraten von mind. 2Mbit/sex.

Die Bündelung mehrerer analoger oder ISDN-Leitungen, was hauptsächlich in Ermangelung des in vieler Hinsicht überlegenen DSL genutzt wurde oder teils noch wird, tritt allmählich in den Hintergrund. Die Anbieter verlegen immer mehr Glasfaserleitungen und stellen dort an ihren Endpunkten (Backbones) 100Mbit/sec. zur Verfügung. Da die Telekom leider immer noch auf monopolistischen Rechten der Kupferkabel sitzt, müssen die meisten Provider die "letzte Meile" zu den Häusern über Kupferkabel gehen. Je nach Entfernung der Backbones kommen aufgrund der Dämpfung dort "nur" 25Mbit/sec. und mehr an.

Eine der verbreitetsten Technologien arbeitet mit einer verbesserten Nutzung der Kupferleitungen des Telefonnetzes, da durch die bestehende Infrastruktur geringere Neuinvestitionen nötig sind. Dabei sind in erster Linie die hauptsächlich verwendeten DSL-Techniken zu nennen.
DSL-Technologien sind nur zur Überbrückung kurzer Distanzen geeignet, was je nach Übertragungsgeschwindigkeit nach wenigen hundert Metern oder erst wenigen Kilometern den Übergang zu einer anderen Übertragungstechnik oder DSL-Verstärker oder Repeater nötig macht. Daher handelt es sich in der Regel um eine Hybridtechnik in Kombination mit Glasfasern oder beispielsweise auch Richtfunkstrecken. Mit wachsenden Übertragungsraten muss der Übergabepunkt immer näher an den Endnutzer heranrücken.

Im Kabelfernsehnetz werden die Daten mit Kabelmodems auf die analogen Signale des Kabelfernsehnetzes aufmoduliert und so über diese Koaxialkabel übertragen. Auch hier handelt es sich aus ähnlichen Gründen wie bei DSL in der Regel um eine Hybridtechnik.
Wegen der starken Verbreitung des Kabelfernsehnetzes hat es sich für die Anbieter in der jüngsten Vergangenheit gelohnt, in modernste Technik zu investieren. Somit ist Internet übers Kabelfernsehnetz heute eines der modernsten und schnellsten Zugänge.

Den Endkunden direkt per Glasfaser anzubinden ermöglicht hohe Bandbreiten über große Entfernungen. Notwendige Verlegungen neuer Anschlüsse zu jedem Kunden machen dies jedoch sehr kostspielig. Deshalb setzen zur Zeit alle großen Betreiber auf den Ausbau von Schaltstationen, von denen aus dann die Versorgung der Endkunden über schon vorhandene Kabelnetze erfolgt.

Auch über das Stromnetz können Internetzugänge realisiert werden. Powerline ist vor allem im Home-Bereich bekannt. Um Kabelverlegungen zu vermeiden, wird die Strecke zwischen dem häuslichen Internetanschluss und dem Standort des Computers über das interne Stromnetz realisiert. Im professionellen Bereich werden mit dieser Technik Datenverbindungen zwischen heimischen Steckdosen und z.B. Trafostationen realisiert, die über Glasfaser oder Richtfunk angebunden werden. Auch große Wohneinheiten, Hotels und öffentliche Gebäude werden heute über vorhandene Kabel mit Internetzugängen versorgt.

Terrestrische Funktechnologien sind eine immer wichtiger werdende Möglichkeit, breitbandigen Datenaustausch zu ermöglichen. Vor allem ländliche Regionen werden durch die Kabel- oder Telefonnetzbetreiber schlecht versorgt. Innovative Betreiber von Funktechniken für breitbandigen Datenverkehr sehen hier ihre Marktchancen, denn auch in den ländlichen Regionen will die Wirtschaft und Verwaltung der Kommunen versorgt sein, um Standortnachteile zu vermeiden. Neueste Spielart ist die LTE-Technik. Aber auch hier gibt es Einschränkungen.


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